Qualifikation

Orthopädie

Orthopädie

Die Orthopädie beschäftigt sich mit Form- oder Funktionsfehlern des Stützgewebes (Bindegewebe, Knorpel, Knochen) und des Bewegungsapparates (Muskeln, Sehnen, Schleimbeutel, Gelenke). Dabei kann es sich um angeborene Krankheiten handeln oder um durch Entzündung, Infektion, Verletzung, Tumor, Alterung oder Überlastung erworbene Störungen. Ein wichtiges Arbeitsgebiet der Orthopädie sind kinderspezifische Krankheitsbilder, da im Kindesalter Fehlbildungen noch leichter korrigiert und Spätfolgen verhindert werden können.

Die Ausbildung zum Facharzt für Orthopädie dauert sechs Jahre. Nach dem Medizinstudium arbeitet der Arzt mindestens fünf Jahre in der Orthopädie, danach eines in der Chirurgie. Die Facharztausbildung wird mit einer Prüfung vor der Ärztekammer abgeschlossen.

Sportmedizin

Sportmedizin

Die sportmedizinische Betreuung beschäftigt sich mit dem Einfluss von Bewegung, Training und Sport auf die Gesundheit und umfasst präventive Diagnostik, Therapie und Rehabilitation von sportbedingten Beschwerden und Schäden. Zu den häufigsten sportbedingten Verletzungen zählen Muskelrisse, Zerrungen, Sehnen- und Gelenkverletzungen.

Um die Leistung des menschlichen Körpers in verschiedenen Disziplinen zu untersuchen, werden bei Bedarf Labordiagnostik, Ultraschall, Röntgendiagnostik und kernspintomographische Aufnahmen zu Hilfe genommen.

Trainingsbegleitende Maßnahmen, Trainingstherapie und Leistungsdiagnostik erfolgen in Absprache mit Trainern und Betreuern und werden auch für eine Rehabilitation nach Operationen angeboten.

Chirotherapie

Chirotherapie

Die Chirotherapie, oder auch Manuelle Medizin, wird bei reversiblen Störungen des Stütz- und Bewegungsapparates angewandt. Ursache von Schmerzen sind meist Blockierungen von Gelenken, deren Beweglichkeit durch chirotherapeutische Behandlung wiederhergestellt wird. In unserer Praxis werden nur risikolose Techniken angewendet, meist sogenannte weiche Techniken. Um risikolos zu arbeiten, sollten Behandlungen an der Wirbelsäule nur dem ausgebildeten Facharzt vorbehalten sein. Chiropraktische Techniken sollten niemals nach einem Unfall oder bei akuten Entzündungen durchgeführt werden.

Akupunktur

Akupunktur

Die Akupunktur ist ein Heilverfahren der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), das über 3000 Jahre alt ist. Mit dünnen Nadeln werden Akupunkturpunkte angestochen, die den Energiefluss im Körper beeinflussen und regulieren. Nach der Lehre der TCM fließt durch 14 Meridiane, die als Leitbahnsystem Haut, Organe und Gelenke verbinden, die Lebensenergie Qi. Ist der Energiefluss beeinträchtigt, reagiert der Körper mit Schmerzen. Das Setzen von Akupunkturnadeln bringt den Energiefluss wieder ins Gleichgewicht und lindert so die Beschwerden.

Rein wissenschaftlich ist die Wirkung von Akupunktur nicht gänzlich erklärbar. Studien belegen aber, dass die Nadeln Nervenreize stimulieren. Die bewirken im Gehirn eine vermehrte Ausschüttung schmerzlindernder Hormone wie Serotonin oder stimmungsaufhellenden Endorphinen.

Akupunktur findet Anwendung bei Rückenschmerzen, LWS- und HWS-Syndrom, Gelenkschmerzen in Knie, Hüfte oder Ellbogen, Osteoarthritis kleiner Gelenke, Rheuma, Tennisellbogen.

Fortbildungsnachweise und Zertifikate

Diplom-Osteopathie Dr. Christian Merkl:

Diplom Osteopathische Medizin, Diplomurkunde Ostepathische Medizin

Curriculum Spezielle Schmerztherapie:

Zertifikat, Teilnahmebescheinigung

Curriculum Kernspintomographie in der Orthopädie:

Abschlusszertifikat