
Behandlung

Wie läuft eine Stoßwellenbehandlung ab?
Entscheidend für den Behandlungserfolg ist, dass die Stoßwelle genau auf die schmerzende Stelle gerichtet wird.
Deshalb beginnt jede Therapiesitzung damit, dass der Orthopäde diesen Punkt durch Tasten lokalisiert. Danach trägt er ein Gel auf die Haut auf, das dafür sorgt, dass beim Übertragen der Stoßwelle in den Körper keine Energie verloren geht. Über den Therapiekopf leitet der Arzt dann die Stoßwelle an den Punkt, an dem der größte Schmerz sitzt.
Die Behandlung ist für den Patienten nicht ganz schmerzfrei, aber gut erträglich. Um sicher zu wissen, ob er den richtigen Punkt getroffen hat, braucht der Arzt die Rückmeldung des Patienten. Deshalb findet die Behandlung in der Regel ohne örtliche Betäubung statt.
Eine Therapiesitzung dauert ungefähr zehn Minuten. Dabei werden rund 2.000 Stoßwellen übertragen. Im Anschluss lassen die Schmerzen schnell nach. Sollte das Gewebe mit Reizungen reagieren, kann der Arzt entzündungshemmende Medikamente verordnen.
Wie viele Sitzungen sind nötig?
Meist reichen drei Sitzungen, die jeweils im Abstand von zwei Wochen stattfinden, um die Beschwerden erheblich zu lindern. Falls der Patient sechs Wochen nach der letzten Behandlung noch Schmerzen hat, können ein oder zwei weitere Sitzungen Abhilfe schaffen.
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