Wirkung

Stoßwellen regen die Selbstheilungskräfte des Körpers an. Die energiereichen Druckwellen werden mit einem Stoßwellengerät erzeugt und direkt auf die schmerzende Stelle übertragen. Dort verbessern sie die Durchblutung und den Stoffwechsel. Der Körper bildet neue Blutgefäße und schüttet Wachstumsfaktoren aus.
Dies führt dazu, dass sich der Heilungsprozess beschleunigt: Verkalkungen werden schneller abtransportiert und das Gewebe heilt schneller.

Erzeugt werden die Stoßwellen entweder mit einem Kompressor (sogenannte radiale Stoßwelle) oder über Ultraschall (sogenannte fokussierte Stoßwelle). Ob radiale oder fokussierte Stoßwellen zum Einsatz kommen, hängt vom Krankheitsbild ab. Sitzt der Punkt, der den Schmerz verursacht, tief im Gewebe, lässt er sich am besten mit fokussierten Stoßwellen erreichen. Befindet sich die schmerzende Stelle dagegen mehr an der Oberfläche, genügt in der Regel eine Therapie mit radialen Stoßwellen.
Oft ist es am erfolgversprechendsten, beide Arten zu kombinieren. So wird beispielsweise eine Verdickung der Achillessehne erst mit fokussierter Stoßwelle beseitigt. Anschließend streicht der Arzt die Wadenmuskeln, die an der Entstehung der Verdickung beteiligt sind, mit radialen Stoßwellen aus. Das gleiche Prinzip empfiehlt sich bei der Behandlung von Fersensporn, Tennis- und Golferellbogen.

In unserer Praxis verfügen wir seit Frühjahr 2011 über ein hochmodernes Stoßwellengerät, das diese gezielte kombinierte Behandlungsmethode ermöglicht.